codeblick logocodeblick logo small

Digitale Lösungen

Bevor ein Unternehmen einen Dienstleister damit beauftragt, das neue E-Commerce Projekt umzusetzen, sollte noch die Frage geklärt sein, welche Ziele verfolgt werden. Das bedeutet, die Definition der Anforderungen muss vor der Umsetzung stehen.

Konkrete Ziele & Anforderungen

Vor Projektstart externe Meinungen einholen

Ein Unternehmen ist gut beraten, für den initialen Start seines Projekts sich eine externe Meinung einzuholen. In diesem gemeinsamen Workshop wird zunächst geklärt, welche konkreten Ziele und Anforderungen es gibt. Zudem kann hierbei geprüft werden, welche Auswirkungen diese für die Integration der E-Commerce Plattform in die Unternehmensprozesse haben. Erfolgt das Consulting durch die Agentur, die das E-Commerce-Projekt umsetzen wird, ergibt sich daraus ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Die Agentur kennt alle Fallstricke, die es bei der Umsetzung von E-Commerce-Projekten gibt. Durch dieses Fachwissen lassen sich mögliche Probleme vorab lösen, das Projekt wird so besser planbar. Ein initialer Workshop mit dem späteren Betreiber und der umsetzenden Agentur ist schon deswegen eine gute Idee, weil die optimale Methode zur Anforderungserhebung meist ebenso individuell ist wie das E-Commerce-Projekt selbst. Auch wenn zwei oder drei Tage für solch einen Workshop aufgewendet werden müssen: Unterm Strich ist es eine sinnvoll investierte Zeit!

Auf die Zielgruppenanalyse kommt es an

Ein Kick-Off Workshop vor Projektstart

Vor dem Workshop bekommt das Unternehmen eine kleine „Hausaufgabe“: Es muss eine Zielgruppenanalyse durchführen. Das bildet unter anderem die Basis für die Entwicklung der User Stories. Die User Stories beschäftigen sich mit Szenarien aus Anwendersicht. Wie sollen die Kunden und Mitarbeiter den Shop nutzen und welche funktionalen Anforderungen ergeben sich daraus? Zu den typischen Anforderungen an einen Shop zählt beispielsweise, dass er hoch performant sein muss, dass er regelmäßige Produktimporte ebenso erlaubt wie Preisupdates und dass die gängigen Zahlungsmethoden gegeben sein müssen. Vielleicht soll der Onlineshop auch Rabatte in Abhängigkeit der Kundengruppe unterstützen oder auf den Produktdetailseiten Videos eingebunden werden? Solche Dinge werden in den User Stories definiert.

null

Sinnvolles Agentur Know-How

Agile Anforderungen mit User-Stories

Das Agentur-Know-how bereits in der Phase der Anforderungsanalyse zu nutzen, ist schon deswegen sinnvoll, weil unterschiedliche User Stories zu ganz verschiedenen technischen Ansprüchen an den Shop führen können. Ein Konzern, der global aufgestellt ist und gleichzeitig Tausende Kunden in seinem Shop verwalten muss, hat andere Ansprüche an die Performance, weltweite Verfügbarkeit und internationales Hosting als ein Anbieter mit nur nationalem oder regionalem Angebot. Ausserdem spielt es eine Rolle, welche Stakeholder in dem E-Commerce-Projekt zu berücksichtigen sind. Betreiber, Agentur, Kunden und Hosting-Partner – sie alle zählen zu den Stakeholdern im Projekt. Da gibt es dann noch die Technik, den Vertrieb, das Marketing und zudem noch externe Partner, Lieferanten oder Fulfillment-Dienstleister. Die Ansprüche all dieser Stakeholder sollten in die Anforderungsanalyse einfließen. Im Idealfall nehmen alle Stakeholder an dem Workshop teil.

Klarheit über technische Anforderungen

Die technischen Faktoren

Der initiale Workshop bringt zudem Klarheit über die technischen Anforderungen jenseits des Onlineshops. Hierbei wird deutlich, welche Systemen eine entsprechende Schnittstelle erfordern, welches ERP-, welches PIM- und welches CRM-System integriert werden muss. Dann geht es ins Eingemachte: Wie sollen die Systeme miteinander kommunizieren? Welche Daten werden transferiert? Welches System hält die Kundendaten bereit: im Shop-System selbst, im CRM-System oder in einem anderen System? Wie viele Kategorien sind geplant? Wie viele Updates sind in welchen Abständen nötig? Diese und weitere Fragen müssen unbedingt geklärt werden.

null

Pflichtenheft/ Budgetrahmen

Budgetrahmen festlegen

Pflichtenheft bestimmen zu wollen. Das Problem: Das Pflichtenheft muss aber die Ergebnisse der Anforderungsanalyse vorwegnehmen können. Leider kann es das nicht. Den Unternehmen selbst fehlt meist das Know-How, um die Auswirkungen der Anforderungen zu ermitteln. Dieses Wissen kann die Agentur, die sich um die Umsetzung des Shops kümmert, einbringen. Es kann vorkommen, dass die Auftraggeber selbst gar nicht auf dem Schirm, welche betriebswirtschaftlichen und auch logistischen Prozesse im Rahmen des E-Commerce-Projekts angebunden werden müssen. Je größer das Projekt, desto sinnvoller ist es, den Agenturen für den Pitch anstatt eines detaillierten Pflichtenhefts „nur“ einen Budgetrahmen vorzugeben. Denn die exakten Anforderungen und die genauen Kosten lassen sich ohnehin erst nach dem Anforderungsworkshop festlegen.

Über weitere Tricks und Expertentipps informiert werden!

Dann jetzt unseren einzigartigen Newsletter abonnieren & nichts mehr verpassen!