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Digitale Lösungen

10 essentielle Tipps um Ihr Webdesign zu verbessern

Die primäre Aufgabe Ihrer Webseite ist, Ihren Kunden die Leistungen und Ziele Ihres Unternehmens klar zu kommunizieren. Das erste Anzeichen, dass dies nicht der Fall ist und etwas mit Ihrer Seite nicht stimmt, erkennen Sie an einer hohen Absprungrate (Bounce-Rate). Haben Sie eine hohe Absprungrate, besteht das Problem häufig in der Kernbotschaft der Webseite. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie Ihre Besucher nicht richtig ansprechen.

Deshalb möchte ich Ihnen heute 10 Tipps an die Hand geben, um sicherzustellen, dass Sie mit Ihrer Webseite den richtigen Pfad finden. Denn seien wir doch mal ehrlich: Es gibt nichts Schlimmeres, wie eine Website, die Besucher und somit potenzielle Kunden wieder verscheucht.

1. Machen Sie sich einen Plan

Fangen Sie nicht direkt mit der Gestaltung Ihrer Webseite an. Damit die Inhalte effektiv sind, veranschaulichen Sie sich zuerst die Beweggründe der Besucher und die Bedürfnisse Ihre potenziellen Kunden. 

Welche Seiten werden Sie besuchen, welche Inhalte werden Sie lesen, auf welche Angebote und Anreize reagieren Ihre Kunden? Diese Antworten werden Ihnen dabei helfen, eine Webseite zu erstellen, die einen Mehrwert vermittelt und Ihre Besuchern zu Kunden verwandelt.

Sie haben bereits eine Website und möchten Ihr noch den letzten Schliff verpassen? Versuchen Sie die richtigen Fragen in der richtigen Reihenfolge zu beantworten. Das ist der Punkt, an dem der Kontext ins Spiel kommt. Nutzen Sie das Wissen über Ihre aktuellen Kunden und hinterfragen Sie für Ihre neue Strategie, wie Ihre Besucher zu Kunden wurden.

2. Entfernen Sie folgendes von Ihrer Webseite

Einige Elemente haben auf Ihrer Webseite nichts mehr verloren. Sie verringern nur die Qualität Ihrer Seite. Oder möchten Sie noch einer der Letzten sein, der Flash auf seiner Webseite nutzt?

Entfernen Sie definitiv komplexe Animationen von Ihrem Internetauftritt. Sie fragen sich vielleicht: "Warum? Meine Animation ist doch super und schön." Es gibt viele Gründe dafür. Einer ist, dass Ihre Webseite dadurch eine langsamere Ladezeit als Ihre Konkurrenz vorweisen könnte.

Einem Publikum, das eine Aufmerksamkeit von 8 Sekunden hat, sollten Sie keinen Grund liefern, die Konkurrenzseite zu besuchen. Außerdem unterstützen die meisten Browser, von Haus aus, kein Flash. Setzen Sie Medien also sinnvoll ein, um Ihre Inhalte mit Material zu unterfüttern.

Schreiben Sie Ihre Texte nicht in einem Fachjargon, das Ihre Kunden nicht verstehen. Entweder Ihre Kunden verstehen dieses Kauderwelsch nicht oder müssen mit den Augen rollen. 

Vermeiden Wörter wie: nächste Generation, skalierbar, einfach zu bedienen, bahnbrechend, auftragsentscheidend. Das sind alles Wörter, die schon sehr oft von Hipster-Firmen verwendet wurden. Das wirkt nicht authentisch.

3. Nutzen Sie Social Share und Follow Buttons

Machen Sie es Ihren Besuchern so einfach wie möglich und bieten Sie ihm die Möglichkeit Ihren Inhalten zu folgen und zu teilen. Der einzige Weg ist es auf allen Seiten Ihrer Webseite die Social-Buttons einzubinden.  Mit allen Seiten, sind auch alle Seiten gemeint: Startseite, Landingpage, Blogartikel und Newsletter-Mailings.

Je mehr Reichweite Sie erzielen, desto besser.

4. Call-To-Action Buttons einbauen

Ist der Besucher auf Ihrer Seite gelandet, weiß dieser was er als nächstes tun muss? Ihre Besucher dürfen nicht orientierungslos umherirren. Wenn Sie Ihren Besuchern keine Wegweiser anbieten, werden Sie sich auf Ihre Webseite nicht zurecht finden.

Fürchten Sie sich nicht Ihre Besucher zu einer Interaktion aufzufordern. Mit diesen Aufforderungen geben Sie Ihren Besuchern klare Aktionen, wie z.B. "Klicken Sie hier für weitere Informationen", "Whitepaper jetzt kostenlos downloaden", "Jetzt Termin vereinbaren".

5. Verwenden Sie passende Bilder

Nicht jedes Bild transportiert die Botschaft, die Sie Ihrer Zielgruppe vermitteln möchten. Es wurde schon oftmals gesagt aber nutzen Sie keine Stock-Fotos. Sie sehen nicht nur kitschig aus, Sie bilden Ihre Zielgruppe oder Ihre Mitarbeiter nicht wirklich ab.

Nehmen Sie aktuelle Bilder von Ihren Mitarbeitern und Büroräumen. Zeigen Sie Ihre Mitarbeiter in Aktion, bei der Arbeit am Schreibtisch oder beim Telefonieren.

6. Navigation

Das Ziel sollte sein, eine gute Benutzererfahrung zu erschaffen. Achten Sie bei der Gestaltung Ihrer Webseite auf die Navigation. Sie ist der Schlüssel zum Erfolg. Finden Sie heraus, wie lange Ihre Besucher sich auf Ihrer Webseite aufhalten. Das gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie lange sich der Besucher für Ihre "Marke" bzw. Unternehmensdarstellung interessiert und damit interagiert.

Wie schon erwähnt, ist es ein absolutes K.O. Kriterium für eine Webseite, auf der Ihre Besucher nichts finden können. Es ist sehr wichtig, sicherzustellen, dass Ihre Besucher mit 2-3 Klicks finden wonach Sie suchen. Sie wissen genauso wie ich, dass es schlecht ist, wenn Ihre Besucher sich durch Ihre Sitemap hangeln müssen, weil Sie nichts finden.

Findet Ihre Zielgruppe nicht was sie sucht, gibt es für sie keinen Grund, noch länger auf Ihrer Seite zu bleiben. Die Konkurrenz schläft nicht - Ihre Besucher werden sich bei den alternativen Anbietern umschauen.

7. Lassen Sie Ihre Besucher scrollen

"Above the fold" ist alt. Den sichtbaren Bereich einzuhalten macht heutzutage keinen Sinn mehr. Eine lange Webseite zu gestalten stellt kein Problem dar. Konzentrieren Sie sich lieber darauf, die wichtigsten Bereiche der Webseite auf der Startseite einzubinden.

Beschränken Sie sich nicht auf die traditionelle Webseitengestaltung. Nageln Sie Ihre Besucher nicht mehr auf eine Bildschirmauflösung von 1200 x 800 Pixel fest.

Erwägen Sie folgende Elemente auf Ihrer Startseite:

  • Nutzendarstellung (Angebot und Mehrwert)
  • Video
  • Übersicht der Leistungen
  • Über uns
  • Kundenreferenzen und Bewertungen
  • Case Studies

8. Haben Sie keine Angst vor Whitespace

Das Argument weniger ist mehr, gilt immer noch. Sie müssen nicht jeden Zentimeter Ihrer Webseite mit Text und Bildern bedecken. Whitespace ist ein zentrales Designelement. Dieser Raum wird Ihnen helfen, die Seite zu gliedern. Wussten Sie schon, dass Leerräume, bei richtiger Verwendung, Ihre Webseite tatsächlich aufwerten.

9. Mobile Optimierung

Vergessen Sie die Optimierung Ihrer Webseite für mobile Geräte nicht. Erwägen Sie den Einsatz eines Responsive-Designs. Mittlerweile greifen unglaubliche 60 % über mobile Geräte auf Webseiten zu.

Es geht also darum, Ihre Webseite auf die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe maßzuschneidern. Stellen Sie sich die Frage, wieso öffnet jemand meine Webseite überhaupt über ein Smartphone? Was könnte er suchen?

Öffnet ein Besucher eine Webseite per Smartphone, sucht dieser meistens nach einer Adresse, Öffnungszeiten, einem Blog usw.

10. Gefunden werden

Das wichtigste überhaupt: Gefunden werden. Die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Seite ist das A und O. Sie sollten sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen oder es wirklichen Profis überlassen. Entwickeln Sie eine SEO-Strategie, die auf Ihre Haupt-Keywörter der Zielgruppe ausgelegt ist. Was könnten Ihre Kunden suchen um Ihre Produkte und Leistungen zu finden?

Entwickeln Sie zusätzlich eine Content-Strategie, wie Sie auf Ihrer Webseite relevante Inhalte zu den Bedürfnissen Ihrer Kunden bieten können. Videos, Blogeinträge und E-Books sind zum Beispiel Inhalte, die Besucher auf Ihre Seite ziehen.